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Möglichkeiten, die Fruchtbarkeit zu erhöhen

12. Dezember 2012 2 Kommentare

Haben Sie jemals daran gedacht, dass Ihre Lebensgewohnheiten eine potenzielle Schwangerschaft und auch die Gesundheit des zukünftigen Babys beeinflussen könnten?

Eizell-Qualität

Das Alter ist immer noch der wichtigste Faktor für die Qualität von Eizellen. Aber allein das Alter ist nicht nur der ausschlaggebende Faktor, der berücksichtigt werden sollte, um schwanger zu werden. Die Qualität der sich entwickelnden Eizellen und ihre Fähigkeit, auf innere oder äußere hormonelle Stimulation reagieren zu können, kann u.a. durch folgende Faktoren negativ beeinflusst werden:

– schlechte Durchblutung
– Stress
– schädliche Substanzen, wie Zigaretten, Alkohol und Umweltschadstoffe
– Entzündungen, durch Stress oder Ernährung verursacht
– Hormonstörungen
– Aufnahme von ungesunden Fetten.

Möglichkeiten, die Eizelle-Qualität zu steigern

Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie zu allererst mit Ihrem Arzt/Therapeuten über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Eizell-Qualität sprechen; vor allem dann, wenn eine verminderte ovarielle Reserve und / oder schlechte Qualität der Eizellen diagnostiziert wurden.

Beachten Sie, dass eine Einflussnahme auf die Qualität der Eizellen kein kurzfristiger Ansatz ist. Änderungen des Lebensstils sollten für ein Minimum von drei und bis hinzu 13 Monaten aufrecht erhalten werden.

Hier sind einige Vorschläge, die helfen Ihnen dabei könnten:

Akupunktur und Chinesische Kräuter-Behandlung

Beide Therapien werden seit Tausenden von Jahren angewendet, um den weiblichen Menstruationszyklus zu regulieren. Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin werden oft genutzt, um die die Fähigkeit Eizelle zu erhöhen, auf hormonelle Signale zu reagieren. Ziel ist es, den Hormon-Zyklus auszugleichen und wiederherzustellen. Es wird weiterhin angenommen, dass Akupunktur hilft, den Blutfluss im Bereich der Eierstöcke anzuregen.

Überdenken Sie Ihre Ernährung

Versuchen Sie, auf Lebensmittel zu verzichten, die Entzündungen verursachen könnten. Dazu gehören zum Beispiel raffinierter Zucker, (mit Getreide gefüttertes) rotes Fleisch, einige Konservierungsstoffe, Nitrate und Omega-6-Fettsäuren. Studien zeigen, dass chronische Entzündungen die Fähigkeit der Zellen, auf hormonelle Signale zu reagieren, verringern. Entzündungen spielen ebenfalls eine Rolle bei Diabetes und dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS).

Schadstoffe in Ihrem Wohnumfeld

Beseitigen Substanzen wie Parabene (in Kosmetik), Phthalate (in biegsamen Kunststoffen), Bisphenol A (in Kunststoffen), PCB (Polychlorierte Biphenyle) und PBDE (Polybromierte Diphenylether) (in Kühlmitteln, Flammschutzmitteln). Diese Schadstoffe haben nicht nur eine negative Wirkung auf die reproduktiven Hormone im Körper, sondern sie werden auch mit Unfruchtbarkeit und Krebs in Verbindung gebracht.

Reduzieren Sie Stress!

Chronischer Stress wird sowohl mit hormonellen Störungen als auch mit Entzündungen in Zusammenhang gebracht. Entspannung und Stressreduktion sind wichtig zur Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts.

Sport für Ausdauer und Kraft

Finden Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen, wie Wandern, Schwimmen oder Yoga. Im Gegensatz zu intensiven Aktivitäten wie Laufen, Spinning und Aerobic, steigert Yoga zum Beispiel den Blutfluss in den inneren Organen durch Loslassen der angespannten Muskulatur in der Hüfte, Leiste und unteren Rücken (LWS-Bereich).

Egal, was Sie auch tun: Wichtig ist es, zu erkennen, dass es Möglichkeiten gibt, die Fruchtbarkeit zu beeinflussen und die Chance, schwanger zu werden, zu steigern.

Werfen Sie einen Blick auf Ihre Ernährung und Lebensgewohnheiten. Wenn Sie rauchen oder trinken, denken Sie darüber nach, aufzuhören. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, auch selbst die Qualität von Eizellen zu verbessern und Sie können so die Chancen schwanger zu werden, erhöhen.

Dieser Artikel ist ein Beitrag von Sabine Schmitz, Heilpraktikerin und TCM-Therapeutin in Köln.

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2 Kommentare »

  • M. Mellmann

    Ich finde den Beitrag gut und bedanke mich für die Hinweise. Gruß, M. Mellmann

  • Bettina

    Vielen Dank für die Informationen.

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